Wenn ich furchtlos wäre

- Ich würde Kündigen.

- Ich würde Frau und Kind links liegen lassen und nach Asien auswandern. Am liebsten Japan. 

- Ich würde versuchen mein Leben zu leben und mich selbst kennenzulernen.

- Ich würde mir nichts vorschreiben lassen. Schon garnicht, was ich zu mögen habe und was nicht.

Freiheit..

Gründe

- Ich hstte keine Lust auf die spaziergängr meiner Mutter
mitzukommen, aber ich musste. Deshalb habe ivh herumgezikt und mich
quergestellt.

- Ich habe in der schule oft sclechte noten grhabt und mich dann
schlecht gefühlt. Mene mutter musste immer mit mir lernen.

- Mein vater war immer nett zu meiner Mutter. Nur manchmal hatte er
dann spontane Wutausbrüche. Er benutzte mich als Ventil für seine
Frustration mit meiner muter. Und ivch hatte das gefühl ich sei
falsch und schuld daran, dass er sich so verhält. Als Kind ist man
ja immer gefühlsmäßig tendiert, die schuld bei seinem eigenen
verhazen zu suchen.

- Meine Mutter hst mih auch geschlagen. Mein Vater hat mich
missbraucht. Mein vater hielt das Geheim. Er wollte ja nichz, dass
meine mutter es mitbekommt, was passiert.

- In der schule wurde ich erste denounciert, dass ich zu doof war.
Dann im Alter von 12 Jahren, dass ich ein Streber war, nachdem ich
die Schule gewechselt habe. Die Rolle des Strebers war die
schlimmste.

- Ich wurde wegen meinen Äußerlichkeiten denounciert. Alle hben mich
verachtet und ich fühlte mich nich als Mensch.

- Es gab aldo immer das Gefühl, dass ich nicht richtig bin, so wie ich bin.

Man stelle sich vor, man stehe an einem Platz voller Menschen und Geschäfte - beobachtet.

Man stelle sich die Einzelhandelskauffrau namens X vor, welche im REWE an der Kasse sitzt. Kittel. Etwa 40. Erste Falten, leicht eingefallenes Gesicht. Übergewicht.

- 24h später, alle Informationen im Beobachter gelöscht. -

Nun sitzt X im Café, Businessdress, mit chinesischen Geschäftsleuten. Kommunikativ, teilweise höflich lächelnd. Spricht chinesisch. Tablet mit diversen Diagrammen und Tabellen.

-

Der gleiche Mensch, in zwei unterschiedlichen Settings S und S’, erzeugt zwei vollkommen unterschiedliche Vorstellungen im Beobachter.

Der Einfluß von S/S’ auf die extrapolierte Information des Beobachters über X ist größer, als wenn man S bzw. S’ aus der gewonnenen Informationsmenge entfernt, also nur X über die Sinne wahrnimmt.

Äußerlichkeiten zählen also doch. Es gibt keine Vorstellung über eine Person, die nicht aus Äußerlichkeiten besteht. Sogar die Schallwellen, welche über die Stimmbänder von X zum Beobachter vordringen sind Äußerlichkeiten, mit welchen versucht wird Informationen über das Innenleben von X zu extrapolieren. Dieses Innenleben ist jedoch nicht das Innenleben von X sondern das Innenleben des Beobachters.

Nur durch den Beobachter bekommt X ein Innenleben zugeschrieben.