Äußerlichkeiten

- Das Gehirn ist wie ein Filter, der versucht nur relevante Informationen ins Bewusstsein dringen zu lassen. Wäre das Gehirn kein Filter, so würden wir mit so vielen Informationen überflutet, dass es nicht berechenbar ist, einen Sinn daraus zu ziehen. Aus der informatik lernt man, dass es länger braucht Informationen aus einer großen Grundgesamtheit zu extrahieren, als aus einer Kleinen.
- Damit das Bewusstsein die Informationen aus dem Gehirn also überhaupt verarbeiten kann, muss gefiltert werden um schnell genug auf Situationen reagieren zu können.
- Das Gehirn filtert dabei so weit, dass Objekte aus der materiellen Welt in Worte umgewandelt werden. Worte stehen dabei in Relation zu anderen Worten, so können abstrakte Zusammenhänge aus der materiellen Welt abgeleitet werden können, welche ansonsten nicht berechenbar wären.
- Die Filter, welche im Gehirn genutzt werden sind dabei entweder in den Genen programmiert oder erlernt. Dabei geschieht das lernen durch den Willen des Bewusstseins, denn es will Informationen über das Universum erlangen, welches es betrachtet.
- Wenn man etwas lernt, dann weiß das Bewusstsein etwas mit einem anzufangen. Lernt man nichts, so ist das Bewusstsein planlos, oder wartet, bis bestimmte Informationen, welche man sich angeeignet hat ins Gehirn einprogrammiert wurden um weitere Betrachtungswinkel des Universums zu ermöglichen. Ziel des Ganzen könnte es sein, zu versuchen, sich selbst, also das Bewusstsein zu finden?
- Wenn wir jetzt sagen diese Person sieht schlecht aus und jene Person sieht gut aus, so hat das den Hintergrund, dass die erlernten Filter einen zur Aussprache dieser Worte führen. Diese Aussage hat dabei nichts mit dem Menschen an sich zu tun, sondern ist lediglich eine programmierte Reaktion auf bestimmte sinnliche Eindrücke, die es dem Gehirn überhaupt ermöglichen zu operieren. So entwickeln sich auch Normen. Etwas ist entweder normal oder weicht von der Norm ab. Die Relativität sinnlicher eindrücke zeigt sich an sich zeitlich wandelnden Schönheitsidealen und unterschiedlichen ästhetischen Empfinden.
- Person A mag die Farbe rot am liebsten, Person B mag rot nicht, weil er brutale Gräueltaten miterlebt hat und sein Gehirn die Farbe rot damit assoziiert. Der Filter von A ist also anders gewachsen und eingestellt als der von B.